Beschreibung
Die Sumpfmeise hat es immer schwerer, zum Brüten zu kommen, weil es im heutigen Landschaftsbild an toten Bäumen mangelt. Sie geht nämlich sehr kritisch auf die Suche nach faulenden Bäumen, um ihr Nest darin selbst auszugraben. Dies sorgt dafür, dass eine Sumpfmeise-Nistkasten einige Herausforderungen bietet.
Einerseits muss der Eingang der nisthilfe wie ein Baum aussehen, und andererseits ist es wichtig, dass die Kiste mit hart gestampftem Sägemehl oder einem faulenden Birkenstamm gefüllt ist. So wird dafür gesorgt, dass der Vogel sein Nest noch selbst ausgraben muss und zugleich das Eindringen anderer Arten gebremst wird. Auch die kleine Einflugöffnung von 28 mm spielt hierbei eine Rolle.
Studien zeigen, dass die Sumpfmeise in einem nisthilfe eine höhere Anzahl Eier legt als in der freien Natur.
INSTALLATION
Da die Sumpfmeise eine sesshafte Art ist, hat eine nisthilfe den größten Erfolg, wenn sie in der Nähe einer bestehenden Population aufgehängt wird. Die nisthilfe wird zwischen 2 und 5 Meter hoch in einer waldreichen Umgebung aufgehängt. Um die Sumpfmeise anzulocken, kann es hilfreich sein, verrottende Birkenstämme um die umliegenden Bäume zu befestigen.
WARTUNG
Die nisthilfe kann im Herbst gereinigt und mit neuem Sägemehl oder einem neuen verrottenden Stamm gefüllt werden.














